Aktuelles aus der Gemeinde

Verbrennen von pflanzlichen Abfällen

Wie kann pflanzlicher Abfall verwertet werden?

  • Durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen und Kompostieren.
  • Durch Abgabe an die Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR (AWRM): Grüngut wird auf den Deponien und Häckselplätzen im Rems-Murr-Kreis sowie auf der Biovergärungsanlage Backnang-Neuschöntal bis zu einer Menge von 2 m³ gebührenfrei angenommen (Öffnungszeiten beachten!). Zweimal im Jahr wird eine Straßensammlung für Grüngut durchgeführt, kleinere Mengen können regelmäßig über die Biotonne entsorgt werden.

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR:
Internet: www.abfallwirtschaft-rems-murr.de, Telefon: 07151 / 501 9535, Email: beratung@awrm.de.

Wann kann pflanzlicher Abfall ausnahmsweise durch Verbrennen beseitigt werden?
Ausnahmen für das Verbrennen pflanzlicher Abfälle gelten gemäß der Landes-Pflanzenabfallverordnung für pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlichen oder gärtnerisch genutzten Grundstücken im Außenbereich anfallen. Diese dürfen unter folgenden Voraussetzungen ausnahmsweise verbrannt werden:

Möglichkeit 1:
Die Abfuhr zum nächsten Häckselplatz ist mit einem unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden (Beispiel: steile und schwer zugängliche Flächen) und ein Verrotten (Beispiel: steinige Flächen) auf meinem Grundstück ist nicht möglich und
das Verbrennen findet außerhalb eines bebauten Gebietes (nach § 35 Baugesetzbuch) statt.

Möglichkeit 2:
Das Pflanzenmaterial ist mit Feuerbrand befallen und
das Verbrennen findet außerhalb eines bebauten Gebietes statt.
Ein Mehraufwand durch den Abtransport der pflanzlichen Abfälle rechtfertigt keine Ausnahme. Im Innenbereich, also innerhalb eines bebauten Gebietes, ist eine Verbrennung verboten.

Checkliste: Was muss beim Verbrennen zwingend beachtet werden?

  • Es befinden sich keine Wirbeltiere im Abfall.
  • Das Verbrennen findet auf dem Grundstück statt, auf welchem der Abfall anfällt.
  • Das Grundstück liegt im Außenbereich nach § 35 Baugesetzbuch.
  • Mitmenschen werden durch den Geruch der Verbrennung nicht belästigt.
  • Die Abfälle sind trocken, sodass sie unter geringer Rauchentwicklung verbrennen.
  • Durch die Rauchentwicklung entstehen keine Verkehrsbehinderungen, keine Belästigungen und kein gefahrbringender Funkenflug.
  • Die Abfälle sind möglichst zu einem Haufen zusammengefasst.
  • Es weht kein starker Wind.
  • Es ist nicht dunkel.
  • Ein Randstreifen ist gepflügt, sodass das Feuer unter Kontrolle gehalten werden kann.
  • Die erforderlichen Abstände zum Grundstücksnachbar und anderen gefährdeten Objekten sind eingehalten: Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sind mindestens 100 m entfernt, Gebäude und Bäume befinden sich mindestens 50 m entfernt.
  • Das Feuer und die Glut werden beim Verlassen des Grundstückes gelöscht.
  • Die Verbrennungsrückstände werden sobald wie möglich in den Boden eingearbeitet.

 

Und nun?
Konnten Sie alle Punkte der Checkliste erfüllen und treffen die Voraussetzungen für das Verbrennen pflanzlicher Abfälle auf Sie zu? Dann haben wir noch folgende wichtige Hinweise für Sie:

Weitere Informationen

Hinweis

Die Inhalte werden von der Gemeinde Allmersbach im Tal gepflegt. Bei Fragen oder Anregungen bitte an die Gemeinde Allmersbach im Tal wenden.

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