Aktuelles aus der Gemeinde

Land unterstützt Wasserversorgungskonzeption im Nördlichen Rems-Murr-Kreis

Am Freitag, den 7. Oktober 2016 überreichte Umweltminister Franz Untersteller in Backnang die erste Tranche an Fördermitteln in Höhe von 1,4 Mio. Euro für die Wasserversorgungskonzeption im Nördlichen Rems-Murr-Kreis. Herzstück dieses Gemeinschaftsprojekts ist der Bau eines neuen Wasserwerks bei Burgstetten, in dem zukünftig das Wasser aus den Brunnen und Quellen der Gemeinden Allmersbach im Tal, Aspach, Backnang, Burgstetten, Leutenbach und Oppenweiler aufbereitet und enthärtet wird.
 
Entstehung
Um die Qualität ihres Trinkwassers zu verbessern, beauftragten mehrere Kommunen, Stadtwerke und Zweckverbände im nördlichen Rems-Murr-Kreis die NOW mit der Ausarbeitung einer Trinkwasserkonzeption. Veranlassung für dieses Gemeinschaftsprojekt sind zeitweise hohe mikrobiologische Belastungen und Eintrübungen der gemeindeeigenen Quellen und Brunnen. Zudem weisen viele Wasservorkommen mit 25 bis 30 °dH eine sehr hohe Wasserhärte auf. Neben den Gemeinden Allmersbach im Tal, Aspach, Backnang, Burgstetten, Leutenbach und Oppenweiler beteiligen sich ebenfalls die Stadtwerke Backnang und die Zweckverbände Wasserversorgung Allmersbach im Tal, Söllbachgruppe und Hardt-Wasserversorgung an dem Gemeinschaftsprojekt.
 
Wasserwerk Murrtal
Zukünftig wird das Rohwasser der beteiligten Gemeinden zu einem neu geplanten Wasserwerk zwischen Erbstetten und Maubach gefördert. Dort wird es nach modernsten technischen und ökologischen Maßgaben aufbereitet und enthärtet, um es anschließend wieder an die Partner zu verteilen. Die NOW plant und realisiert den Bau des neuen Wasserwerks sowie des rund 55 Kilometer langen Leitungsnetzes. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen übernimmt die NOW den Betrieb des Wasserwerks und gewährleistet eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Wasseraufbereitung.
 
Vorteile der Konzeption
Nach der Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks erhalten die Bürger eine einheitlich hohe Wasserqualität mit einer Wasserhärte von unter 14 °dH (Härtebereich mittel). Die beteiligten Partner können zukünftig auf eine eigene Rohwasseraufbereitung und somit teure Einzelanlagen verzichten. Zudem sind die Betriebskosten für ein zentrales Wasserwerk geringer als die Unterhaltung mehrerer kleinerer Anlagen. Durch die Konzeption werden die ortsnahen Wasservorkommen optimaler genutzt. Die jährliche Eigenwassermenge der beteiligten Partner steigert sich von 0,7 auf 2,7 Millionen Kubikmeter.

Kosten und Förderung
Der Kostenaufwand für das Gemeinschaftsprojekt, das voraussichtlich im Jahr 2020 abgeschlossen sein wird, beträgt 28,5 Mio. Euro zuzgl. Baunebenkosten in Höhe von 3,6 Mio. Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Projekt mit insgesamt 8,7 Mio. Euro. Der restliche Betrag wird von der NOW (21,1 Mio. Euro) sowie den beteiligten Städten und Gemeinden (2,3 Mio. Euro) finanziert.

Weitere Informationen

Hinweis

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